Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Religionspädagogik in Halle

Team des Seminars für Religionspädagogik:

Reihe vorn v.l.: Prof. Dr. Ulrike Witten    (jetzt: Uni Bielefeld), Theresa Beyrich, Clara Bertram, Dipl. theol. Jörg Hellmich

Reihe hinten v.l.: Charlotte Wagner, Philipp Gramstat, Prof. Dr. Michael Domsgen

Nicht im Bild: Dr. Georg Bucher, Katharina Höhn-Norden und Helene Utpatel sowie die Studentischen Hilfskräfte Pia Lindner, Karsten Pahls und Hannes Stintmann

AKTUELLES

Gemeinsam unterwegs

„Der Harz ruft…“

… und das Team der Religionspädagoginnen und Religionspädagogen der MLU machte sich am 25.06.2022 auf den Weg zur gemeinsamen Wanderung in und um das schöne Wernigerode. Dank der erfahrenen Wanderleitung erlebten alle kleinen und großen Wanderer einen vergnüglichen Ausflug, der zum Schloss Wernigerode, über den Agnesberg mit Picknick bis hin zum Wildpark Christianental führte.

Wir danken herzlich Familie Domsgen!

Blick auf Schloss Wernigerode

Blick auf Schloss Wernigerode

Blick auf Schloss Wernigerode

Team Religionspädagogik

Team Religionspädagogik

Team Religionspädagogik

"Von Frodo, Sauron und Jesus" - Lange Nacht der Wissenschaften 2022

Was haben Gandalf und Jesus, Saurons Ring und Sünde, Boromir und der Heilige Sebastian gemeinsam? Und warum sollten sich Lehrkräfte mit Tolkiens Fantasy-Klassiker „Der Herr der Ringe“ im Religionsunterricht beschäftigen? Ausgehend von dieser Frage machte sich das Team des Lehrstuhls der Religionspädagogik am 1. Juli 2022 gemeinsam mit zahlreichen Interessierten auf den Weg nach Mittelerde. Anhand ausgewählter Filmszenen aus der „Herr der Ringe“-Trilogie entwickelten sich spannende Diskussionen rund um die großen Themen von Gut und Böse, Freundschaft, Macht und Ohnmacht.
Der Abend hielt neue Einsichten in die Filme, christliche Traditionen sowie Religionspädagogik bereit – für die Gäste wie auch für die Veranstaltenden.

Interuniversitäres Oberseminar "Religiöse Bildung und religiöses Lernen in der Kultur der Digitalität" (17. - 18.06.2022)

Am 17.06.2022 war es wieder so weit: Unter dem Stichwort „Religiöse Bildung und religiöses Lernen in der Kultur der Digitalität“ trafen sich Lehramts- und Theologiestudierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Religionspädagogik sowie die Professoren Hernik Simojoki (Humboldt Universität zu Berlin) und Michael Domsgen (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) zum gemeinsamen Oberseminar in Berlin.

Während der zwei Seminartage (in gemeinsamer Verantwortung der Universitäten Rostock, Berlin und Halle) wurde die sogenannte Medienepoche der Menschheit (nach der Epoche der Mündlichkeit, der Schriftlichkeit und des Buchdrucks) sowie deren Herausforderungen beleuchtet und danach gefragt, wie gelingende religiöse Bildung in der "Kultur der Digitalität" (Stalder) konzipiert werden kann.

Im Fokus standen dabei die Themen „Religiöse Bildung in der Kultur der Digitalität“, „Kommunikation des Evangeliums in der Kultur der Digitalität“, „Kirchliche Positionierung zum Evangelischen Religionsunterricht in der digitalen Welt“ und „Didaktische Konkretisierungen digitalen Lernens im Religionsunterricht“.

Intensive Gespräche sowie das abendliche Beisammensein machten die zwei Tage zu einem bereichernden Seminar.

30 Jahre Religionsunterricht in Sachsen-Anhalt

Am Freitag, den 8. April 2022, fand unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Domsgen und Prof. Dr. Harald Schwillus die Tagung "30 Jahre Religionsunterricht in Sachsen-Anhalt" statt.

Das Programm können Sie hier einsehen:


30 Jahre RU SAH.pdf (598,5 KB)  vom 09.03.2022

Tagungsrückblick

30 Jahre RU in Sachsen-Anhalt

30 Jahre RU in Sachsen-Anhalt

30 Jahre RU in Sachsen-Anhalt

Zur Tagung kamen zahlreiche Religionspädagoginnen und -pädagogen, Vertreter der evangelischen und katholischen Landeskirchen, Studierende sowie Interessierte zur Tagung in der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität in Halle zusammen.
In ihren Grußworten verwiesen Eva Feußner (Ministerin für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt) Oberkirchenrat Albrecht Steinhäuser und Stephan Rether (Leiter des Katholischen Büros Sachsen-Anhalt) auf den Beitrag des (evangelischen und katholischen) Religionsunterrichts im Kontext schulischer Bildung, den es auch die nächsten 30 Jahre zu leisten gilt.

In den folgenden Impulsbeiträgen gaben Professor Michael Domsgen für den evangelischen Religionsunterricht und Professor Harald Schwillus für den katholischen Religionsunterricht Einblicke in die gegenwärtige Praxis. Dabei wurden heutige Herausforderungen beleuchtet und mögliche Richtungen für eine Weiterentwicklung des Religionsunterrichts aufgezeigt (Kooperativer Religionsunterricht).

Zu den „Gratulanten“ zählten auch Dr. Arne Moritz (Fachdidaktik Ethik) und Thomas Schödel, Direktor des LISA (Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt).

In den sich anschließenden Workshops wurde es dann noch einmal konkret. Zum einen wurde die Zukunft des Religionsunterrichts aus der Perspektive von Lernenden, Lehrenden und Eltern diskutiert. Zum anderen ging es um die Realisierung konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts. Im Mittelpunkt der Betrachtungen stand dabei eine Unterrichtseinheit für die Grundschule zum Thema Maria.

30 Jahre RU in Sachsen-Anhalt

30 Jahre RU in Sachsen-Anhalt

30 Jahre RU in Sachsen-Anhalt

Nachruf für Prof. em. Dr. Raimund Hoenen

Prof.em. Dr. Raimund Hoenen

Prof.em. Dr. Raimund Hoenen

Die Theologische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg trauert um Prof.  em. Dr. Raimund Hoenen, Professor für Evangelische Theologie und Didaktik des Religionsunterrichts. Der Dekan der Theologischen Fakultät, Prof. Dr. Friedemann Stengel und der Professor für Evangelische Religionspädagogik, Prof. Dr. Michael Domsgen, würdigen das Leben und Wirken des Verstorbenen in einem Nachruf.


Nachruf Prof. Hoenen.pdf (468,3 KB)  vom 27.01.2022

Jüngste Neuerscheinigungen an Lehrstuhl und Forschungsstelle

Prof. Dr. Michael Domsgen und Tobias Foß geben Aufsatzband heraus

Auf  dem Markt unterschiedlicher Anbieter ringt auch die Diakonie mehr denn  je um ihre Erkennbarkeit, christlich verankert zu sein. Wie kann sie  sich als christliche Anbieterin profilieren, wenn mehr als die Hälfte  der Mitarbeitenden konfessionslos ist? Wie lässt sich ein diakonisches  Profil innerhalb der eigenen Mitarbeitschaft etablieren, wenn  Sozialisations- und Tradierungsabbrüche von Kirche und Christentum so  deutlich hervortreten? Dieses Fragen gingen Michael Domsgen und Tobias  Foß als Herausgeber eines Aufsatzbandes nach.

Unterschiedliche  Akteure aus Wissenschaft, Diakonie und Kirche kommen zu Wort und setzen  Impulse, wie Diakonie in einer mehrheitlich konfessionslosen  Gesellschaft gestaltet und verändert werden sollte – aus  diakoniewissenschaftlicher, systematisch-theologischer und empirischer Sichtweise

Mit Beiträgen von Michael Bartels und Johannes Eurich, Sabine Blaszcyk, Cornelia Coenen-Marx, Michael Domsgen, Michaela Gloger und Harald Wagner, Tobias Foß, Christian Frühwald, Ulf Liedke, Ulrich H.J. Körtner, Friedrich Kramer, Thorsten Moos, Ulrike Petermann, Klaus Scholtissek und Christoph Stolte.

Domsgen/Foß  (Hg.), Diakonie im Miteinander. Zur Gestaltung eines diakonischen  Profils in einer mehrheitlich konfessionslosen Gesellschaft, Leipzig  2021.

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Prof. Dr. Michael Domsgen, Dr. Teresa Tenbergen und Elena L. Hietel veröffentlichen

„Empirische  Perspektiven zum Religionsunterricht. Eine Untersuchung unter  Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften in Sachsen-Anhalt“ [im Erscheinen]

Der Religionsunterricht in Sachsen-Anhalt wird im kommenden Jahr dreißig Jahre alt!

Punktgenau  dazu erscheint die replizierte Studie zum Religionsunterricht.  Bezugspunkt bildet die 2008/09 publizierte Untersuchung von Michael  Domsgen und Frank Lütze „Schülerperspektiven“. Ergänzt wurde die  vorliegende Follow-up-Studie außerdem um die Perspektiven von Lehrkräften, welche in diesem Zusammenhang überhaupt das erste Mal zum sachsen-anhaltischen Religionsunterricht befragt worden waren.

Ein  besonderer Dank innerhalb des Lehrstuhls gilt für die Realisation des  Projektes den Studentischen Hilfskräften Hannes Stintmann, Anika Mehner  und Pia Lindner.

Auf die nächsten 30 Jahre!

Neuerscheinung Praxisimpulse zu "Weihnachten feiern in der Pandemie"

Weihnachten 2020 wird ganz anders, als wir es hätten vorausahnen können, as ist mittlerweile fast allen klar. Aber wie kann man dennoch dieses Fest unter Pandemiebedingungen gestalten mit Fokus auf die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden? Mit dieser Frage haben sich unter anderem auch Mitarbeitende der Forschungsstelle für Religiöse Kommunikations- und Lernprozesse auseinandergesetzt. Herausgekommen ist ein kostenlos abrufbares Weihnachtsspecial der KU-Praxis. Es geht um „Projektimpulse jenseits einer priesterlichen Versorgungsmentalität an ganz verschiedenen Orten: in der Kirche, im öffentlichen Raum, in den Wohnhäusern und nicht zuletzt im Netz“ (Michael Domsgen).

Herzliche Einladung zur Gastvorlesung von Prof. Ilona Nord

Am Dienstag, 9. Juni 2020 um 12.00 Uhr hält Prof. Dr. Ilona Nord eine Gastvorlesung zum Thema „Religionspädagogik digital und diversitätsorientiert“. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Für einen Zugang zum digitalen Raum melden Sie sich bitte bei Frau Kinder per Email () an.
Gastvortrag-Nord_öffentlich.pdf (97,2 KB)  vom 28.05.2020

Tagung: Miteinander Diakonie

Die Tagung „Miteinander Diakonie – Diakonisches Profil in einem mehrheitlich geprägten konfessionslosen Kontext“ muss zum geplanten Termin am 3.6.2020 leider ausfallen und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Flyer_Miteinander Diakonie.pdf (134,9 KB)  vom 25.02.2020

Symposium: Lebensalter. Eine theologische Theorie

Ende März 2020 wird Prof. Dr. Christian Grethlein (Münster) in den Ruhestand eintreten. Er lehrte mehr als 30 Jahre Praktische Theologie in Berlin, Halle und Münster und ist Autor einer Vielzahl von Publikationen in fast allen Feldern der Praktischen Theologie. In diesem Symposium vom 25.-26. März wollen wir uns mit seinem jüngsten Beitrag zur Praktischen Theologie beschäftigen: Lebensalter. Eine theologische Theorie. Wir haben Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachkulturen gewinnen können, aus ihrer Perspektive dieses Buch zu kommentieren, um dann gemeinsam ins Gespräch zu kommen.
Flyer_Symposium_grethlein.pdf (875,5 KB)  vom 25.02.2020

Herzliche Einladung zur Gastvorlesung von Prof. Dr. Mirjam Schambeck

Am Dienstag, 14. Mai 2019, um 12.15 Uhr spricht Prof. Dr. Mirjam Schambeck (Freiburg) zum Thema

"Gott so ähnlich wie 42" – Die Gottesfrage im Religionsunterricht thematisieren.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Gastvortrag-Schambeck.pdf (62,4 KB)  vom 16.04.2019

Blockseminar "Kirche auf dem Land. Poimenische und religionspädagogische Perspektiven auf herausfordernde Situationen"

Bild Blockseminar Kirche auf dem Land

Bild Blockseminar Kirche auf dem Land

Bild Blockseminar Kirche auf dem Land

Dass ländliche Gebiete in all ihrer Vielfalt eine Herausforderung für das traditionelle Pfarrerbild darstellen können, wurde uns in der Vorstellungsrunde bewusst: Alterungsprozesse, Landflucht und ein starres Weltbild waren die Negativ-Bilder von „Dorf“, gepaart mit der Angst, als Pfarrperson immer und überall präsent sein zu müssen und überfordert zu sein. Im Laufe des Wochenendes wurde unser Blick jedoch immer wieder auf die Chancen gelenkt, die für Kirche mit dem ländlichen Strukturwandel verbunden sein können. Die engagierten Berichte einer Pastorin, eines Landarzt und des Rektors des Pastoralkollegs der EKM ermutigten uns, uns von nicht mehr tragfähigen Bildern des Pfarrberufes zu verabschieden und neue Konzepte und Netzwerke zu denken. Mit dem Waldboden, auf dem nach dem Sterben der Bäume vielfältige neue Pflanzen ans Licht streben, bekamen wir ein Bild in die Hand, mit der sich das Potenzial wertschätzen lässt, dass neben allen Sterbeprozessen in Gemeinden freigesetzt wird. In engagierten Gesprächen, auf Spaziergängen im schönen Wernigerode und in der freundlichen Atmosphäre des Huberhauses lernten wir Münsteraner und Hallenser Studierenden uns kennen und beendeten schließlich mit einem fröhlichen, selbst gestalteten Schulgottesdienst ein bereicherndes Wochenende, von dem wir alle noch lange zehren werden.

Carina Böttcher

Blockseminar „Psalmen in Schule und Gemeinde“ in Kooperation mit der Universität Hildesheim

In Kooperation mit Prof. Dr. Martin Schreiner und Studierenden der Universität Hildesheim fand vom 27.-29.1.2017 im Kloster Drübeck ein Blockseminar statt zum Thema „Psalmen in Schule und Gemeinde“. Biblisch-theologische Perspektiven kamen dabei genauso zur Sprache wie bibeldidaktische. Zugleich konnten unterschiedliche kreative Zugänge erprobt werden.

Teilnehmer/innen des Seminars in Kloster Drübeck

Teilnehmer/innen des Seminars in Kloster Drübeck

Teilnehmer/innen des Seminars in Kloster Drübeck

Der Religionsunterricht der Zukunft – Modelle auf dem Prüfstand. Tagung vom 17. Oktober 2016

Religiöse Jugendfeiern zwischen Jugendweihe und Konfirmation. Tagung vom 8. April 2015

Die Ergebnisse der Tagung und noch mehr zum Thema finden Sie hier:
Lebensübergänge begleiten. Was sich von Religiösen Jugendfeiern lernen lässt. Hrsg. v. Michael Domsgen und Emilia Handke.
Lebensuebergaenge_begleiten.pdf (209,3 KB)  vom 29.10.2016

Was sind religiöse Jugendfeiern? SEHEN Sie selbst einen kurzen Trailer dazu.

Sie können den Trailer auch hier direkt bei Youtube ansehen.   

Einen Tagungsrückblick finden Sie hier.

LEHRSTUHLINFORMATIONEN:


Die Impulse aus der Praxis sind vielfältig: Eltern überlegen verunsichert, wie sie auf die Frage ihres kleinen Sohnes antworten sollen: „Gibt es Gott?“. Ein Lehrer sucht nach einem spannenden Einstieg zum Thema „Jesus Christus“ für seine Schülerinnen und Schüler im Religionsunterricht. Eine Pfarrerin gestaltet einen Konfirmandentag zum Beten und überlegt, wie sie den Jugendlichen einen Zugang zu der für sie grundlegenden Praxis vermitteln kann. Ein Schüler antwortet auf die Frage seiner Lehrerin, wer denn Goliath besiegt hatte: „Das war James Bond!“, um nach einigem Nachfragen noch hinzuzufügen: „James Bond hatte ein Haus in Jericho und feierte dort riesige Partys“.  Das alles ist nicht schon Religionspädagogik, aber es können Themen der Religionspädagogik werden. Denn Religionspädagogik ist die Theorie einer Praxis und zwar einer Praxis religiöser und christlicher Lernprozesse. Sie befasst sich nicht nur mit dem Religionsunterricht in der Schule oder der Konfirmandenarbeit in der Gemeinde. Sie steht als Sammelbegriff für die wissenschaftliche Reflexion religiöser Lernprozesse allgemein.   Inhaltlich ist Religionspädagogik als Theorie religiöser, christlicher und kirchlicher Bildung, Erziehung und Sozialisation zu bezeichnen. Sie bedenkt als Theorie religiöse und christliche Lernprozesse und nimmt diese Lernprozesse möglichst weit wahr. Um ihrer theologischen Identität willen bleibt sie wesentlich auf christliche Religion bezogen.

Literaturtipp: Bernd Schröder, Christian Grethlein, Religionspädagogik, in: Wolfgang Marhold, Bernd Schröder (Hg.), Evangelische Theologie studieren, Münster 2001, 143-154.

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