DFG-Projekt: Materialität und Digitalität in der Manuskriptologie: Codex Vercellensis (VL 3) und Codex Sangallensis 1395 (Σ)
Projektleiter
Prof. Dr. Annette Weissenrieder
Prof. Dr. Hubert Mara (CompAS)
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Forschungsteam
Leon Lutz
Dr. Marcus Pöckelmann
Dr. Johann Anton Zieme
Dieses interdisziplinäre Forschungsprojekt mit Kollegen der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und des Instituts für Computational Ancient Studies (CompAS) an der Freien Universität Berlin zielt darauf ab, eine umfassende Analyse, modernste Digitalisierungsverfahren (einschließlich Multispektralbildgebung, Röntgenfluoreszenzanalyse und optischer 3D-Messtechnik) sowie eine virtuelle Präsentation der ältesten lateinischen Handschriften der Vetus Latina und der Vulgata. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Die durchgeführten Analysen umfassen: (1) paläografische und kodikologische, (2) philologische und theologische, (3) genealogische sowie (4) liturgische Untersuchungen. Die beiden Handschriften werden vor dem Hintergrund ihres weitreichenden kulturellen und historischen Kontexts untersucht und im digitalen Handschriftenraum Münster (NT.VMR) veröffentlicht. Diese Forschung wird durch Vergleiche mit anderen bedeutenden Handschriften erweitert, wobei die Kollationssoftware LERA angewendet und weiterentwickelt wird. Damit orientiert sich das Projekt methodisch am Bereich der Handschriftenforschung und versucht, das Fachwissen verschiedener Disziplinen in einem digitalen Raum zu integrieren, der sich auf ein begrenztes Untersuchungsgebiet konzentriert.
Weiterführende Links
https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/541175833
https://lera.uzi.uni-halle.de/




