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Hauke Heidenreich

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Kontakt

Hauke Heidenreich

Franckeplatz 1, Haus 30
06099 Halle (Saale)

Biographie

Geboren 23.10.86 in Halle

Studium der Geschichte und Medienwissenschaften an der MLU, Abschluss 2012 als Master of Arts in Geschichte.

2006-2012 Studium der Geschichte und Medien-/Kommunikationswissenschaften an der MLU.

2013 wissenschaftliche Hilfskraft im Projekt Religion als Experiment und Wissenschaft: Esoterik im globalen Kulturtransfer (1830-1930); Projektleitung Prof. Dr. Daniel Cyranka.

2014 wiss. Mitarbeiter am IZEA bei PD Dr. Friedemann Stengel.

Februar bis Mai 2015 Stipendiat der Udo-Keller-Stiftung zur Erforschung des Entstehungskontextes von C.G. Jungs Psychologie.

Juli bis Dezember 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie bei Prof. Dr. Daniel Cyranka.

Seit 1.2.2016 Bearbeiter des DFG-Projekts „Interpretationen und Transformationen der Postulatenlehre Kants in der Auseinandersetzung zwischen Neukantianismus, Materialismus, Spiritismus und Parapsychologie um 1900“ bei Prof. Dr. Friedemann Stengel

Forschungsschwerpunkte

Geschichte der Esoterik, Geschichte der Tiefenpsychologie C.G. Jungs, neuere und neueste Theologie- und Philosophiegeschichte

Veröffentlichungen

Die Empirie des Übersinnlichen – C. G. Jungs Konzept des kollektiven Unbewussten als Umdeutung Kants zwischen Okkultismus, Religion und Parapsychologie, in: Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte 71 (2019), Heft 1, S. 41-62.

Aktuelles

Workshop: Die Rezeption der Philosophie Immanuel Kants um 1900

im Rahmen des DFG- Projekts Interpretationen und Transformationen der Postulatenlehre Kants in der Auseinandersetzung zwischen Neukantianismus, Materialismus, Spiritismus und Parapsychologie um 1900“ an der Professur für Neuere Kirchengeschichte

26.10.2018, 9:00-19:00 Uhr

Ort: Interdisziplinäres Zentrum für Pietismusforschung, Franckeplatz 1, Haus 24, Seminarraum

Schon Mitte des 19. Jahrhunderts galt Kant als der Normautor jeglichen Philosophierens. In einer Zeit, in der die Universitätslandschaft in Deutschland durch vielfältige politische, kulturelle und auch akademische Transformationen geprägt war, sollte Kant, wie in der Lesart des Neukantianers Otto Liebmann, als eine Art Ordnungsinstanz fungieren, an der man sich objektiv orientieren könne. Die Folge von Liebmanns Aufruf „Zurück zu Kant“ war aber keine Vereinheitlichung des Diskurses. Im Gegenteil bewirkte die Forderung, dass sich nun Autoren der gegensätzlichsten Positionen auf die kantische Philosophie beriefen: Materialisten wie der Zoologe Ernst Haeckel, Spiritisten wie der Astrophysiker Karl Friedrich Zöllner, genauso wie die sich in der Zeit entwickelnde „neukantianische“ Fachphilosophie. Sie alle behaupteten Kants Konzept als einen Vorläufer ihrer eigenen Thesen.

Diese diskursive Vielfalt von Kantdeutungen im fin de siècle wird in der heutigen Philosophiegeschichtsschreibung kaum thematisiert. Gerade in dieser Zeit aber entstanden maßgebliche Institutionen, die den Kanon der Kantrezeption bis heute bestimmen: die Kant-Studien und die Kant-Gesellschaft sowie die Ausgabe der Gesammelten Schriften Kants durch die Preußische Akademie der Wissenschaften. Im Rahmen dieses Workshops sollen daher verschiedene Rezeptionskontexte der Zeit sowie die jeweiligen Zugänge der heutigen Forschung thematisiert werden.

Die Rezeption der Philosophie Immanuel Kants_Programm
Weitere Informationen und Programm.pdf (118,2 KB)  vom 17.09.2018

Flyer: Rezeption Kants um 1900
Flyer_Rezeption_Kant_.pdf (600,8 KB)  vom 21.09.2018

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