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Maria-Friederike Ernst

Maria-Friederike Ernst

Maria-Friederike Ernst

Maria-Friederike Ernst

Lebenslauf

2012 Abitur, Landesschule Pforta, b. Naumburg

2012- 2021 Studium der Theologie, Geschichte, Ev. Religion in Münster, Halle

2017 Bachelor of Arts, Geschichte, Ev. Religion, WWU Münster

2015-2016 Studium der Alten Geschichte, University of Tartu, Estland

  • mit einem Reisestipendium der Ev. Theologischen Fakultät, Münster

2021 1. Staatsexamen für Lehramt an Sekundarschulen, Halle

Thema der Examensarbeit: Die Evangelische Forschungsakademie der Evangelischen Kirche der Union im Kontext der SED-Kirchenpolitik

  • ausgezeichnet mit dem Preis des Freundeskreises der Theologischen Fakultät der MLU Halle-Wittenberg

2021-2022 Wiss. Hilfskraft der Rektoratskommission zur Aufarbeitung der Universitätsgeschichte in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts, MLU Halle-Wittenberg

2023 2. Staatsexamen für Lehramt an Sekundarschulen

2023-2025 Lehrerin an der SEK „Johann-Wolfgang von Goethe“, Merseburg

Seit März 2026 Wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät der MLU Halle-Wittenberg

Promotionsvorhaben

Die Kirchlichen Hochschulen in Naumburg und Berlin im Kontext der Kirchen- und Hochschulpolitik des SED-Staates.

Neben den sechs Fakultäten für Evangelische Theologie in der DDR existierten drei kirchliche Hochschulen für Pfarrerinnen und Pfarrer. Diese Hochschulen waren von Seiten des Staates offiziell nicht anerkannt und wurden vor allem von den Studierenden in Anspruch genommen, die aufgrund nonkonformer Lebensumstände, Herkunft oder politischen Engagements nicht an einer staatlichen Universität studieren durften. Die weitgehend außerhalb des staatlichen Einflusses stehenden Hochschulen erlangten einen derartigen Zulauf, dass dort zeitweise mehr Theologinnen und Theologen als an den Universitäten ausgebildet werden konnten. Während die Geschichte der Theologischen Fakultäten in der DDR weitreichend erforscht worden ist, existieren kaum Untersuchungen zu den kirchlichen Hochschulen im Lichte der Hochschul- und Erwachsenenbildungsforschung, Kirchlichen Zeitgeschichte sowie Politik- und Gesellschaftsgeschichte. Diese Lücke soll durch das Promotionsvorhaben geschlossen werden. Der Forschungsgegenstand umfasst das Katechetische Oberseminar (Naumburg) und das Sprachenkonvikt (Berlin), welche durch die Schirmherrschaft der EKU sowie durch Personalunion finanziell und theologisch miteinander verbunden waren. Mit Blick auf kirchenpolitische Zäsuren, theologische Einflüsse der Kirchenleitungen und die Hochschulpolitik des SED-Staates soll die Entwicklung und Bedeutung dieser Ausbildungsstätten in den 70er und 80er Jahren sowie in der Phase der Transformation der ostdeutschen Gesellschaft nach 1990 untersucht werden.

Forschungsinteressen

Kirchen- und Hochschulpolitik des SED-Staates

Ev. Erziehungs- und Bildungsgeschichte

Kirchenbünde des 20. Jahrhunderts

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