Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Perspektiven auf den Religionsunterricht in Sachsen-Anhalt

Bereits im Jahr 2010 hatten Prof. Dr. Michael Domsgen und Prof. Dr. Frank M. Lütze eine quantitative empirische Studie veröffentlicht, die den Religionsunterricht in Sachsen-Anhalt aus der Sicht von Schülerinnen und Schülern beleuchtete.[1] Im Zusammenspiel mit ähnlichen Untersuchungen in Sachsen und Thüringen wurde damit ein Blick auf den real erlebten Religionsunterricht in Mitteldeutschland 20 Jahre nach dessen Einführung ermöglicht. In einer spezifizierten Replikation werden nun Schülerinnen und Schüler der 5./6. und der 9./10. Klassen an Gymnasien und Sekundarschulen in Sachsen-Anhalt erneut befragt. Ziel ist es, die Einschätzung des Religionsunterrichts und seiner Gestalt mit der Frage, wie Religion im Schulleben und im persönlichen Alltag erlebt wird, zu verbinden. Dabei sollen sowohl Vergleiche zur Studie von 2010 gezogen als auch gegenwärtig stärker konturierte Herausforderungen für das religionspädagogische Arbeiten an der Schule in den Blick genommen werden.

Erste Ergebnisse der Studie können ab dem Spätherbst 2018 hier eingesehen werden.

Religionsunterricht in Sachsen-Anhalt aus der Perspektive von Religionslehrkräften

Die Untersuchung der Schülerperspektiven auf den Religionsunterricht soll ergänzt werden durch eine Befragung von Religionslehrkräften in Sachsen-Anhalt. Diese bezieht Lehrkräfte aller Schulformen ein und soll deren Wahrnehmungen und Beobachtungen zum Religionsunterricht erheben. Ziel ist dabei, neben einer empirisch fundierten Darstellung des Ist-Zustands Überlegungen zur konzeptionellen Weiterentwicklung des Religionsunterrichts im ostdeutschen Kontext anschließen zu können.

Erste Ergebnisse der Studie können ab dem Spätherbst 2018 hier eingesehen werden.

[1] Michael Domsgen/Frank M. Lütze: Schülerperspektiven zum Religionsunterricht. Eine empirische Untersuchung in Sachsen-Anhalt, Leipzig 2010

Die Forschungsarbeit wird durchegführt von Frau Dr. Teresa Tenbergen

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