Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Weiteres

Login für Redakteure

Die Neubearbeitung des Neuen Wettsteins

1. Der neue Wettstein seit 1986

Wesentliche Züge dieses bereits 1986 unter der Leitung von Prof. Dr. Georg Strecker (1929–1994) begonnenen Projektes sind bereits dargestellt worden, hier genügt der Verweis auf den Abschnitt 1.7 der Geschichte und des Programms des Corpus Hellenisticums.

2. Der Band zum Johannesevangelium. Kontinuität und Diskontinuität

Mit der Erarbeitung des Materials zum Johannesevangelium wurde im Jahr 1996 in Halle begonnen. Prof. Dr. G. Strecker hatte das komplette Projekt bis zur Fertigstellung, die er selbst nicht mehr erleben sollte, in die Hände von Prof. Dr. Udo Schnelle gelegt. Somit kam das Projekt gleichsam "zurück" an seine Wurzeln, die Theologische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle–Wittenberg; das Corpus Hellenisticum war zu diesem Zeitpunkt noch nicht besetzt, es sollte erst ab 1.12.1997 der Fall sein.

Als Stelleninhaber oblag es mir, die Fortführung und Neuausrichtung dieses Projekts zu konzipieren, mit dem Herausgeber des Bandes zu diskutieren und dann durchzuführen. Im Laufe der Erarbeitung der Texte wurden schnell Kontinuität und Diskontinuität zwischen NW I/2 und NW II/1.2 deutlich. Diese sind technischer wie sachlicher Natur:

2.1 Die Kontinuität von NW I/2 zu NW II/1.2

  • Unter formalen Gesichtspunkten folgt NW I/2 ebenfalls der dort (XIf.XVIf.XXIII) genannten Rahmenbedingungen: größerer Zusammenhang, Zählung, Präsentation wesentlicher Wendungen in lat. bzw. griech., Abkürzungen etc.
  • Grundsätzlich gelten die methodischen Vorgaben wie sie Gerald Seelig (Einführung, in: Neuer Wettstein. Texte zum Neuen Testament aus Griechentum und Hellenismus II/1. Texte zur Briefliteratur und zur Johannesapokalypse, hg. Georg Strecker, Udo Schnelle unter Mitarbeit von Gerald Seelig, Berlin, New York 1996, IX–XXIII, XII–XVI) benannt hat.
  • Der Verlag hat auch diesem Band hinsichtlich der buchbinderischen Gestaltung dieselbe Großzügigkeit angedeihen lassen wie den beiden erschienenen Bänden. Im äußeren Erscheinungsbild setzt der nun erschienene Band die beiden vorhandenen beinahe bruchlos fort: Im ansprechenden Leineneinband (sog. Rekordlein), ledernen Rückenschild und immerhin 1526 gr. Gesamtgewicht ist der Band noch etwas umfangreicher als II/1. Die Fadenheftung gewährleistet auch intensive Benutzung.

Im einzelnen sieht das wie folgt aus:

Wettstein

Wettstein

Wettstein Rücken

Wettstein Rücken

Wettstein 794

Wettstein 794

Wettstein 894

Wettstein 894

2.2 Diskontinuität zu NW II/1.2

  • Ad 1: Um des technischen Fortschritts willen und um gehobenen Ansprüchen genügen zu können, mußte das komplette Layout auf allen Feldern verbessert werden:
    • 1.1.: typographisch korrekte Anführungszeichen, Leeranschläge nach der Seitenangabe im Übersetzungsnachweis; Verwendung des korrekten Bis-Strichs 9 (sog. Halbgeviert); häufiger wird wie der Original-Text zitiert, alte Orthographie übernommen (Bsp. Philo-Übersetzungen).
    • 1.2.: Verringerung der Absatznach- und Absatzvorabstände bei gleichzeitiger geringfügiger Erhöhung des Durchschusses um so eine kompaktere Darstellung zu erreichen, Verwendung modernerer Fonts (Brotfont: Zapf Calligraphic 801; griech.: Hellenica);
    • 1.3.: Verwendung einer neuen und für solche umfangreichen Projekte besonders geeigneten Software, die eine komplexe, sichere und schnelle Verarbeitung ermöglicht: Tempus®-Word.
  • Ad 2: Es hat sich im Laufe der Arbeit gezeigt, daß die von Seelig (XV) genannte Gruppierung der Belege nicht vollständig durchzuhalten war:
    • 2.1.: Material aus Punkt 3 ist kaum mehr verarbeitet worden, weil sich die einschlägigen Lexika dieses Problems hinlänglich und vollständig annehmen.
    • 2.2.: Material, das in Punkt 5 zuzuordnen gewesen wäre, ist jetzt nur höchst selten vertreten. Die vielfach vorgeschlagenen Texte hielten einer Diskussion kaum stand und entfielen allzuoft. Aufgenommen wurden sie lediglich dann, wenn sich exegetische Positionen namhaft machen ließen (etwa in Joh 1,11 Nr. 4 und 5).

Neuerung:

  • 1. Ein völlig neuer Index wurde zusätzlich ausgegeben. Es ist de facto ein Inhaltsverzeichnis über die gesamten Stellen des JohEv. Es ist somit leicht möglich, sich rasch einen Überblick über die gebotenen Parallelen zu verschaffen, seien sie nun ausgearbeitet oder als Verweis.
  • 2. Insgesamt wurden 1732 Stellen neu ausgearbeitet; inklusive aller Verweise sind es 1965 Stellen.

3. Persönliche Einschätzungen und Erfahrungen

Je länger die Arbeit am Johannesband vonstatten ging, um so mehr stellte sich mir die Frage, ob nicht die von Seelig gebotene Liste komplett neu gewichtet werden müßte: Es ist mir fraglich, ob die »Bezeugung vergleichbarer Riten und Institutionen« (XV) wirklich an erster Stelle stehen müssen, zumal sich deren Zahl relativ leicht ermitteln und darstellen läßt. Vor wesentlich größeren und damit auch für die urchristliche Theologiegeschichte relevanteren Fragen steht die Arbeit aber dann, wenn es gilt, den möglichen Rezeptionsvorgang ntl. Aussagen durch Griechen und Römer darzustellen. Hatte die klassische Religionsgeschichte Schule solche Parallelen einzig auf dem Hintergrund möglicher direkter Abhängigkeiten untersucht, dann sind solche Verengungen eher »Nebenkrater«. Sinnvoller erscheint mir, motivgeschichtlich gesteuerte Rezeption einzelner Aussagen und Aussagenkomplexe anzunehmen, die jeweils soziologische Rückschlüsse ermöglichen.

4. Der aktuelle Stand der Bearbeitung

September 2015

Der Gesamtumfang ist ganz erheblich erweitert worden. Durch Hinzufügung weiterer Texte aus dem direkten zeitgeschichtlichen Kontext (= 1. Jhd. v.Chr. bis Anfang 2. Jhd. n.Chr.: Philo von Alexandrien, Plutarch, Epiktet, Seneca, Tacitus u.a.m.) liegen jetzt ca. 1.000 Seiten vor. Sie müssen nunmehr in der finalen Korrekturphase kontrolliert werden.

Dezember 2014

Die bearbeiteten Texte liegen vor. Es folgt nun der letzte Durchgang: Zusammenfügung, Korrektur und Indizierung. Insgesamt werden voraussichtlich wieder ca. 1000 Seiten inkl. Indizes vorliegen.

Juli 2014

  • Die Sichtung des bisherigen Materials zu Kapitel 11–28 hat stattgefunden. Es liegen insgesamt bereits ca. 550 Seiten vor.
  • Es erfolgt die Einarbeitung bereits ausgearbeiteten Materials.
  • Es wird konkret nach offenen Stellen in der bisherigen Ausarbeitung gesucht, die geschlossen werden sollen. Damit wird der Umfang des Bandes nicht wesentlich vom ersten Mt-Band abweichen und somit komplimentär zu jenem sein.

April 2013

Der Wettstein-Band zu Mt 1–10 ist publiziert und nun im Handel erhältlich: 1008 Seiten für 149,96€ (http://www.degruyter.com/view/product/175970   ). Die Ausstattung ist wie gewohnt sehr hochwertig und folgt den Vorgaben der ersten beiden Bände zu Römerbrief bis Offenbarung (NW II/1.2). Wer sich ein Bild von den einzelnen Einträgen und Ausarbeitungen verschaffen will, kann unter dem genannten Link jedes einzelne Kapitel einsehen und einen Blick in die kulturhistorische Signatur einer wichtigen neutestamentlichen Schrift werfen!

März 2013

  • Der Band zu Mt 1–10 ist beim Verlag für den März 2013 angekündigt.
  • Sichtungsarbeiten für den Folgeband haben begonnen. Dabei geht es darum, in großer Nähe zum Mk- und Johannes-Band Texte zu bieten, die das Kommunikat des MtEv deutlich profilieren. Dazu zählt sicherlich wieder die umfangreiche Sammlung der Philo-Belege, die seinerzeit von Hans Windisch vorgenommen worden ist.
  • Da der erste Teilband nun doch – entgegen der ursprünglichen Planung – mit Registern ausgestattet worden ist und somit ein vollwertiger Band ist, wird die Fertigstellung des Folgebandes, der Mt 11–28 umfassen soll, nicht in den nächsten zwei Jahren publiziert werden können: Das Team ist erneut geschrumpft, die Ressourcen sind beinahe erschöpft.

Ende September 2012

Die finale Datei ist zum Verlag de Gruyter geschickt worden. Der Band zu Mt 1–10 ist druckfertig. Einige statistische Daten:

  • Er umfasst 1008 Seiten zzgl. Vorwort und Inhaltsverzeichnis.
  • Es sind insgesamt 1491 neue Texte ausgearbeitet worden. Philo von Alexandrien ist mit mehr als 400 zitierten Texten ein Schwergewicht für den Mt-Band. Es folgen dann Plutarch, Epiktet und Seneca.
  • 308 Verweise auf Texte im Mt-Band sowie in den bereits publizierten NW-Bänden zeigen eine erhebliche Verflechtung des gebotenen Materials.
  • Neu hinzugekommen ist die Aufnahme der einzelnen Lemmata in den Index III, so dass eine noch leichtere Orientierung über die zitierten Texte möglich ist.

März 2012

  • Mit großem Bedauern müssen wir berichten, dass Herr Dr. Gerald Seelig in der Nacht am 28.2.2012 in Göttingen überraschend verstorben ist. Er hinterlässt Ehefrau und Tochter. Dr. Gerald Seelig wurde am 3.2.1957 geboren und leitete ab Januar 1986 das von Georg Strecker ins Leben gerufene Projekt des „Neuen Wettstein“. Es wurde 1996 mit der Publikation der ersten beiden Bände mit immerhin 1831 Seiten und knapp 3.400 neu gebotenen und ausgearbeiteten Texten eröffnet, die vom Römerbrief bis zur Offenbarung hellenistisches und jüdisch-hellenistisches Material in katenenartiger Übersicht darbietet. Mit einem deutlich kleineren Team konnte Gerald Seelig dann noch bis zum Jahr 2000 einen wichtigen Grundstock für den jetzt abgeschlossenen Band zum MtEv legen; er enthielt immerhin gute 560 Druckseiten und umfasste 1130 neu ausgearbeitete Texte. Eine vollständigere Würdigung findet sich unter Punkt 1.7 der Website zur Geschichte des Corpus Hellenisticums.
  • Der finale Durchgang ist eröffnet worden. Dabei wird sich folgender Gesamtumfang herausstellen: auf 804 Seiten werden 1396 neu ausgearbeitete Texte geboten, die jeweiligen Verweise auf bereits publizierte Textstellen in NW I.II (MkEv, JohEv, Röm-Offb) sind bei dieser Zahl nicht mitgezählt.

August 2011

Der finale Durchgang dauert leider länger als gedacht und geplant, weil zahlreiche Fehler aus Vorarbeiten ausgemerzt werden müssen. Im Oktober 2011 soll der letzte Ausdruck vorgenommen werden, damit voraussichtlich ca. 850 Seiten zum Verlag geschickt werden können.

August 2010

Unter Hochdruck wird der finale Durchgang vorbereitet. Dazu gehören vor allem die Einfügung noch interessanter Philo-Parallelen, die noch in das Manuskript einfliessen. Daneben sind zahlreiche Kontrollgänge der Texte vorzunehmen.

Januar 2010

Die konkretisierenden Planungen in Anlehnung an die Ergebnisse vom Juli 2009 haben nun in Rücksprache mit dem Verlag Walter de Gruyter (Dr. Albrecht Döhnert) zu folgendem Entschluss geführt: Der Wettstein-Band  zum MtEv (NW I. Texte zum Matthäusevangelium 1.2) wird in zwei Teilbänden zu jeweils ca. 800 Seiten publiziert werden. Dabei wird der erste Teilband das Material voraussichtlich von Kap. 1–10 umfassen. Der zweite Band wird Kap. 11–28 inklusive der Register und Indizes enthalten.

Folgende Umstellungen sind vorgenommen worden:

  • Die Rechtschreibung in den Vorbemerkungen erfolgt nun einheitlich nach neuer Rechtschreibung. Dementsprechend ändert sich der Wortumbruch.
  • Die Rechtschreibung im Haupttext richtet sich nach wie vor nach dem Original. D.h., wenn die zugrunde gelegte Übersetzung in alter Rechtschreibung abgefasst worden ist, so ändern wir das in der Zitation der Übersetzung wie auch des Wortumbruchs nicht (!) ab. Richtet sich die verwendete Übersetzung nach der neuen Rechtschreibung (so z.B. die neue Strabon-Übersetzung von Stefan Radt), dann wird sie ebenfalls nicht geändert. Auch die Worttrennung erfolgt nach den Regeln der neuen Rechtschreibung (und führt z.B. in dem genannten Beispiel zu ungewohnter Diktion, Orthographie und Zeichensetzung).

Der Wortumbruch sowie die unterschiedliche Rechtschreibung sind somit ein gewisses Maß an Inkonsistenz, die jedoch im Sinne einer sachgemäßen Zitation der Quellen wie auch deren typographischer Präsentation Rechnung trägt.

Dezember 2009

Erfreulicherweise wurde ein Kooperationsprojekt zusammen mit Herrn Prof. Dr. Joseph Verheyden (Leuven/Belgien) genehmigt, das auf 4 Jahre läuft und den Titel trägt: "Aufklärung durch Philologie. Die Bedeutung von Johann Jakob Wettstein für die Auslegung der Apostelgeschichte". Im Verbund mit diesem Projekt wird einerseits eine Promotion am Schluss stehen wie auch die Publikation des Wettstein-Bandes zur Apg.

Weitestgehend sind die Listen zum Wettstein-Band abgearbeitet, der geschätzte Umfang des Mt-Bandes wächst weiter von Monat zu Monat.

Juli 2009

Durch eine Lehrstuhlvertretung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel bestand von mir selbst keine Möglichkeit der kontinuierlichen Wettstein-Arbeit. Die Stelle konnte jedoch vertretungsweise besetzt werden.

Die komplette Philo-Liste, die seinerzeit Hans Windisch produziert hatte, ist auf die Mitarbeiterinnen, Frau Katharina Pohl, Frau Mandy Weber und Frau Angelika Richter, verteilt worden. Gleichzeitig sind die 1.000 Seiten bisheriges Material Gegenstand einer kompletten Durchsicht und Kontrolle. Dabei fallen selbstverständlich "Lücken" im bisherigen Stoff auf, so etwa zu Mt 19,10 ("das Gute"), die schnellstens geschlossen werden.  Zusammen mit den bereits existierenden Materialien der genannten Mitarbeiterinnen beläuft sich der Gesamtumfang schon jetzt auf ca. 1.400 Seiten.

Dezember 2008

Der Markus-Band des Neuen Wettstein wird ausgeliefert.

Mit 879 Seiten und insgesamt 1341 neu ausgearbeiteten Texten – die Verweise auf bereits ausgearbeitete Stellen in den früheren Bänden sind nicht mitgerechnet – ist erneut reichhaltiges Material geboten, das in seiner äußeren Gestaltung genauso hochwertig verarbeitet worden ist, wie die zuvor produzierten Bände.

Das gebotene Material selbst erschließt zunächst die Frage nach dem historischen Jesus und der mk. Theologie. Freilich, und das gilt natürlich für das Projekt insgesamt, werden auch andere Bereiche ntl. Theologie erschlossen, so z.B. die pln. Theologie (1Kor 15,12 – zu lesen etwa das Material zu Mk 12,18 Nr. 4–25; oder Röm 1,16 – zu lesen das Material zu Mk 1,1 Nr. 8–23) oder aber zum antiken Kaiserkult (zu Mk 15,39 Nr. 1–47). Dabei ist auch hier grundsätzlich zu beachten, dass etwa für die spezifisch ntl. Rede von "Sünde" (hamartia) alle bereits publizierten Bände durch Konkordanzen genutzt werden müssen, um das Feld abzustecken (vgl. das Material zu Mk 2,7 Nr. 2–24).

31.Oktober 2008

  • Per Upload gehen 879 pdf-Dateien an den Verlag Walter de Gruyter! Der Verlag hat mit großem Engagement ermöglicht, die sog. Aushänger proofs) des Markus-Bandes mit nach Boston zur SBL-Tagung fertigzustellen. Vor Ort sprach sich die Fertigstellung dieses Bandes mit erstaunlicher Geschwindigkeit herum und sorgte für angenehmen Gesprächsstoff.
  • Die Arbeit am Matthäusband ist bereits aufgenommen werden. Leider sind keine Hilfskraftmittel vorhanden, so dass die Arbeit die erhoffte Geschwindigkeit zur Zeit noch nicht haben kann.


Juni 2008

  • Die finale Korrektur hat nunmehr Mk 10 erreicht. Einige wenige Texte sind noch hinzugekommen.


Januar 2008

  • Der Mk-Band wird in der finalen Korrektur unterzogen. Dabei kommt es zu den üblichen Verzögerungen angesichts der notwenigen Kontrollen. Erreicht wird der Stand bis Mk 3.


Juni 2007

  • Der Mk-Band wird nunmehr als Grundlage für die abschließende Durchsicht, Bearbeitung und ggf. Ergänzung verwendet. Mt 1-5 sind fertig, erfahren jedoch z.Zt. noch parallel eine Erweiterung zum Thema "Jünger".



  • Der Mk-Band wird nunmehr als Grundlage für die abschließende Durchsicht, Bearbeitung und ggf. Ergänzung verwendet. Mt 1-5 sind fertig, erfahren jedoch z.Zt. noch parallel eine Erweiterung zum Thema "Jünger".


Januar 2007

  • Die BaMa-Arbeitsgruppe hat im WiSe ihren Tribut gefordert und die Bearbeitung des NW-Bandes zum MkEv länger blockiert als gedacht.
    Eine dreiseitige Liste für den Mk-Band hinsichtlich des "nice to have" ist noch eingearbeitet worden. Ansonsten ist für den Mk-Band jetzt die Aufnahme neuer Texte abgeschlossen worden.
  • Ein vollständiger Ausdruck des gesamten Bandes zum MkEv liegt nun vor: Auf ca. 700 Seiten sind gute 1100 Textstellen ausgearbeitet worden, die Verweise nicht mitgerechnet.
  • Gleichzeitig ist umfangreiches Material zum MtEv, das noch in Göttingen vorbereitet werden konnte, in die bereits bestehende Sammlung des Mt-Bandes eingefügt worden. Hinzu kommen jetzt - in synoptischer Lektüre des Mk-Bandes - ein genauer Abgleich hinsichtlich Querverweise im Mt-Band wie die Einfügung weiterer Texte in den Mt-Band.
  • Die Nomenklatur für die weiteren Bände ist festgelegt worden: MkEv wird die Bandnummer "I/1.1" und MtEv wird "I/1.2" erhalten. Das luk. Doppelwerk wird mittels "III/1" für das LkEv und "III/2" für Apg neu gezählt werden. Ob für das LkEv mehr als ein Band benötigt werden wird, ist noch völlig offen. Die ersten Arbeiten dazu haben aber schon begonnen.
  • Die Publikation der beiden Bände (MkEv und MtEv) ist nunmehr für den Spätherbst 2007 bzw. 2008 vorgesehen.


Juni 2006

  • Ein erster Gesamtausdruck ist erfolgt. Dabei haben sich einige Punkte zum Thema "ToDo" ergeben: Das beginnt bei Fragen der präsentierten Reihenfolge der Texte und läßt auch die Vervollständigung der Literaturnachträge nicht aus.
  • Querverweise in den gleichzeitig in Arbeit befindlichen Band zum MtEv werden schon jetzt eingefügt.


November 2005

  • Nachdem das 60th. Generell Meeting of the SNTS vom 2.–6. August in Halle tagte, ist es nun wieder möglich, sich dem Projekt zuzuwenden.
  • Die Kongreß-Durchführung hat doch wesentlich mehr Zeit beansprucht, als uns klar gewesen ist. Das führt nunmehr zu einer Neukalkulation der Publikationen der Bände zum MkEv und MtEv.: Diese ist mit ca. 850 Seiten (ca. 1.000 Stellen) zum MkEv und ca. 1.200 Seiten (ca. 1.900 Stellen) zum MtEv für das Jahr 2007 (Anfang und Ende) geplant.


Februar 2005

  • Finaler Durchgang durch das Markusevangelium: Mk 5–8
  • Fortlaufende Ausarbeitung von Lk 3–8


Juli 2004

  • Finaler Durchgang durch das Markusevangelium: Mk 1–4
  • Fortlaufende Ausarbeitung von Lk 2,1ff.


Januar 2004

  • Entscheidung hinsichtlich der Publikation
  • Nach ersten Kalkulationen hätte die Publikation aller drei Synoptiker ca. 2.200 Seiten Material ergeben. Nach Rücksprache mit Herrn Dr. C.-J. Thornton vom Verlag Walter de Gruyter wurde folgendes entschieden: Der Band zum Markusevangelium wird zuerst fertiggestellt (ca. Anfang 2006), es folgt dann unmittelbar der Band zum Matthäusevangelium (ca. Ende 2006). Zuletzt wird das Lukasevangelium erarbeitet. Die Apostelgeschichte kann erst danach in Angriff genommen werden.
  • Fertigstellung von Mk 6,41-13,37
  • Beginn der Arbeiten an Lk 1,5ff


Juli 2003

  • Fertigstellung von Mt 21–28
  • Fertigstellung von Mk 1,1–6,40
  • Aktuelle Ausarbeitung von Mk 6,41–9,8


November 2002

  • Fertigstellung von Mt 1,1-20,34.
  • Fertigstellung folgender thematischer Querschnitte:
    • Gesetz;
    • Wunder;
    • Glaube.
  • Aktuelle Ausarbeitung von Mt 22,1-25,20.

5. Stimmen aus der Fachpresse

5.1 Stimmen zum Johannes-Band: NW I/2

Hans-Josef Klauck, Rez. Udo Schnelle (Hg.), Neuer Wettstein, Texte zum Neuen Testament aus Griechentum und Hellenismus I/2: Texte zum Johannesevangelium, hg. von Udo Schnelle unter Mitarbeit von Michael Labahn und Manfred Lang, Berlin, New York 2001, BZ 47 (2003), 127f: »Lobend erwähnt sei eingangs schon die erneut vorzügliche Ausstattung des Bandes (Druckbild, Layout, Einband, etc.).« ... »Auch die Indizes sind gegenüber Band II noch einmal erweitert worden. Vor allem ist zum Register aus den antiken Autoren (901–929) und der Stichworte (931–945) ein dritter Index hinzugekommen, der die Stellen aus dem Johannesevangelium auflistet und vermerkt, welche antiken Autoren zitiert wurden (947–988). Das macht es leichter, sich einen ersten raschen Überblick zu verschaffen, wie überhaupt die drei Register den Band in vorbildlicher Weise erschließen. Den Erwartungen, die der zuerst erschienene zweite Band mit seinen beiden Teilbänden geweckt hat, wird der neue Band zum Johannesevangelium in jeder Hinsicht gerecht. Es sind sogar wohlüberlegte Verbesserungen zu konstatieren.«

Peter Wick, Rez. Neuer Wettstein, Texte zum Neuen Testament aus Griechentum und Hellenismus I/2, hg. von Udo Schnelle unter Mitarbeit von Michael Labahn und Manfred Lang, Berlin, New York 2001, ThZ 59 (2003), 89f: »Den Herausgebern sollte keine ›Willkür‹ in der Auswahl der Quellen vorgeworfen werden, weil ein solches Nachschlagewerk ohne ein gutes Augenmass bei der Auswahl der Texte gar nicht realisierbar wäre.« ... »Der NW dispensiert nicht davon, selber die Quellen zu lesen. Das will er auch nicht, sondern im Gegenteil: Er hilft dazu. Mit dem NW liegt eine für jeden Exegeten und jede Exegetin unentbehrliche Textsammlung aus Griechentum und Hellenismus vor, die in der Privatbibliothek am Besten direkt neben P. Billerbecks Textsammlung gestellt wird.«

Zum Seitenanfang