Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Das Melanchthonianum am Universitäsplatz.

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Centrum für Nahoststudien (CENO)

Vorstellung des CENO

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg nimmt unter den deutschen Universitäten, an denen Nahoststudien betrieben werden, eine Sonderstellung ein. Nur hier existiert ein "Nahost-Studiengang", an dem die Fächer Arabistik/Islamwissenschaft, Judaistik, Sprachen und Kulturen des Christlichen Orients sowie Theologie beteiligt sind. Studierende lernen ab dem 1. Semester die beiden Sprachen Hebräisch und Arabisch, später auch weitere Sprachen des Nahen Ostens, etwa Armenisch, Persisch, Türkisch oder Syro-Aramäisch. Auf dieser philologischen Grundlage werden die Studierenden mit der Komplexität des heutigen Nahen Ostens in einer historischen Perspektive vertraut gemacht, mit der religiösen und kulturellen Vielfalt ebenso wie mit Geschichte, Politik und Gesellschaft. Vortragsreihen wie die „Nahost-Debatten“ und Exkursionen in die Region, 2013 zum Beispiel nach Israel, ergänzen das Studienangebot.

Um diese Sonderstellung zu stärken und ihre Zusammenarbeit zu intensivieren, haben sich Vertreter von Fächern mit Nahost-Bezug an der Universität Halle zum "Centrum für Nahost-Studien" (CENO) zusammengeschlossen. Ziel der gemeinsamen Arbeit ist es, die unterschiedlichen religiösen und ethnischen Gruppen, die in der Region leben oder gelebt haben, sowohl in ihrer Eigendynamik als auch in ihrem Zusammenspiel zu untersuchen, um auf die große Diversität der nahöstlichen Gesellschaften in Geschichte und Gegenwart hinzuweisen und damit zu einem vertieften Verständnis der heutigen Lage beizutragen.

Beteiligt sind:

  • Christlicher Orient (derzeit geleitet von Prof. Ralf Elger als Direktor des Orientalischen Instituts)

Die Aufgaben des Zentrums sind:

  • Organisation und Weiterentwicklung des gemeinsamen Nahoststudiengangs
  • Unterstützung von Forschungsvorhaben mit Bezug zum Nahen Osten
  • Stärkung des interdisziplinären Austausches
  • Förderung von regionalwissenschaftlichen wie auch interkulturellen Kompetenzen
  • Gemeinsame Vortragsveranstaltungen
  • Organisation einer Ringvorlesung in jedem Wintersemester
  • Interessenvertretung gegenüber Universität und Land sowie Öffentlichkeitsarbeit

Aktuelle Veranstaltungen

Samaritanisch-arabische Texte zum Pesachopfer

Beteiligt: Dr. Gerhard Wedel (Freie Universität Berlin, Institut für Semitistik), Prof. Dr. Ralf Elger, Jens Reeb-Kotjatko, Prof. Dr. Stefan Schorch, Antje Seeger, Dr. Johannes Thon

1. Treffen:
3. Mai 2013, 13:30-17 Uhr

2. Treffen:
28. Mai 2013, 10:30-14 Uhr

3. Treffen:
12. November 2013, 10:30-14 Uhr

4. Treffen:
10. Dezember 2013, , 10:30-14 Uhr

Halle-Tel Aviv Research Seminar in Ancient Hebrew Language and Literature

Beteiligt: Jens Kotjatko-Reeb, Prof. Dr. Stefan Schorch, Dr. Johannes Thon, Prof. Dr. Giuseppe Veltri, Prof. Dr. Ernst-Joachim Waschke, Dr. Benjamin Ziemer

Gemeinsam mit der Tel Aviv University, Department of Hebrew Culture
Beteiligt: Prof. Dr. Moshe Florentin

1. Treffen: "Early Samaritan, Jewish, and Christian Liturgical Texts"
3.-7. Februar 2013, Halle (Saale)

2. Treffen: "Targumic Literature: Aramaic Translations of the Bible"
9.-13. Februar 2014, Tel Aviv

3. Treffen: "Texts from the Judean Desert"
19.–24. Juli 2015, Halle, siehe http://schorch.at/html/aktuelles1.html   

Kontakt: Prof. Dr. Stefan Schorch, stefan.schorch(at)theologie.uni-halle.de

Tagungsprogramm Halle-Tel Aviv 2014
TAU-Halle 2014 Full Program Final.pdf (142,5 KB)  vom 30.01.2014

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